Gesetzbuch des Schäterskys

Meine liebe Kollegin Shiva hat zu einer Blogparade aufgerufen. Sie hat Gesetze aufgestellt, an die sich ihre Menschen einfach nicht halten. Was soll ich sagen: Mir geht es genauso. Das hier sind nämlich meine persönlichen Regeln:

Futter

Futter ist mindestens sieben Mal am Tag zu servieren und muss zu mindestens achtzig Prozent aus frischem Fleisch wechselnder Sorten bestehen. Als Beilage werden Nudeln und Kartoffeln angenommen. Um die Essensaufnahme so schnell und einfach wie möglich zu gestalten, ist alles zu feinem Brei zu pürieren. Die Menge bestimme ich selbst.

Spaziergänge

Jeden Tag werden Spaziergänge in ausreichender Anzahl und Länge unternommen. Der Weg ist so zu wählen, dass jeglicher Kontakt mit Menschen, Hunden, Fahrzeugen, Insekten, Kletten, Dornen oder Zecken ausbleibt. Es ist dafür Sorge zu tragen, dass kein Wind weht. Richtung und Tempo bestimme ich. Das Frauchen hat auch ohne Leine immer in meiner Nähe zu bleiben. Alles Essbare, das während eines Spaziergangs aufgefunden wird, gehört mir. Die Definition von essbar bestimme ich alleine.

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Geeignete Umgebung
Reviergrenzen

Die Verteidigung der Reviergrenzen ist allein meine Aufgabe. Provokationen von Seiten des Nachbarhundes werden mit aller Entschlossenheit und in der gebotenen Lautstärke beantwortet. Für Sach- und Personenschäden, die durch unbefugtes Einmischen von Seiten des Frauchens entstehen, wird keine Haftung übernommen.

Wellness

Wellnessbehandlungen haben täglich zu erfolgen. Hervorzuheben sind hier alle Arten Massagen, insbesondere Bauch-, Ohren-, und Pfotenmassagen. Außerdem Bürsten, Zähneputzen und Krallenschneiden (wenn kein Schneidebedarf besteht, ist es erlaubt, das Schneiden bloß zu simulieren). Besonderen Wert ist darauf zu legen, dass sich keine Arten von Schmutz oder Pflanzenteilen in meinem Fell befinden. Um maximalen Glanz zu gewährleisten, ist mein Fell täglich mit Kokosöl einzureiben. Dabei nasche ich von dem Kokosöl, so viel ich möchte.

Training

Training findet nur im Wohnzimmer statt und nur, wenn ich gerade Lust habe. Es ist auf die Qualität der Belohnungen zu achten. Keinesfalls dürfen die Trainingsleckerchen von der Tagesration an Futter abgezogen werden. Eine Trainingseinheit besteht aus fünf Minuten üben, fünf Minuten spielen und einer Stunde schmusen.

Sicherheit

Welche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz des Frauchens ergriffen werden, unterliegt alleine meiner Verantwortung. Niemand betritt unser Revier ohne meine Erlaubnis. Ich alleine entscheide, mit wem das Frauchen spricht und wer sich ihr nähern darf. Um ihre umfassende Sicherheit gewährleisten zu können, ist es dem Frauchen untersagt, ohne meine Begleitung das Haus zu verlassen.

Schmusezeit

Jedwede Zeit, die nicht zur Erfüllung der oben genannten Punkte gebraucht wird, ist zum Schmusen zu verwenden.

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Wird die Schmusezeit nicht eingehalten, lege ich mich vor die Tür und weigere mich aufzustehen.
So einfach diese Gesetze erscheinen, ihre Umsetzung durch das Frauchen scheitert bis heute. Sollte sie sich nicht naher Zukunft bessern, werde ich sie vor dem Hundesgerichtshof verklagen. (Den gibt es tatsächlich. Habe ich in den Nachrichten gehört. Glaube ich.)

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Beweisfoto: Schaut mal, wie arm wir dran sind
Wie ist das bei euch? Halten sich eure Menschen an eure Gesetze?

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Zauberorte [abc.etüden revisited]

Nach den Kommentaren gestern habe ich mir überlegt, dass ich vielleicht noch ein Gedicht zu den abc.etüden schreiben möchte. Weil ich Gedichte mag und ja kein literarischer Anspruch besteht. Und wie das mit Gedichten so ist: Kaum hat man sich entschlossen, womöglich eines zu schreiben, ist es auch schon da. Bitte sehr:

 

Zauberorte

 

Wo Suchende gehen,

Wo Gehende sehen,

Und Worte sich singen,

Wo Träume entstehen,

 

Sich Suchende fragen,

Sich Fragende wagen,

Sekunden verklingen,

Sich Monate jagen,

 

Dort denkst du, dass fragwürdig,

Dort fragst du, ob merkwürdig,

Dort merkst du, dass denkwürdig,

Dass Wunder geschehen.

 

Eintopfflucht [abc.etüden]

Mir ist ein bisschen langweilig. Okay, eigentlich muss ich noch eine Menge für die Uni lesen und Staubwischen wäre wohl auch nicht schlecht. Dazu habe ich aber gerade keine Lust. Gerade möchte ich etwas schreiben, etwas Anderes als sonst. Mir fallen die abc.etüden von Irgendwas ist immer ein, die ich seit einer Weile verfolge. Ich schaue mir Wörter für diese Woche an. Sie sind einfach, da gibt es viele Möglichkeiten. Ich beschließe, es einfach mal auszuprobieren.

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Was sind die abc.etüden? Jede Woche werden drei Wörter vorgegeben. Nun geht es darum, diese Wörter in einer Kurzgeschichte von maximal zehn Sätzen unterzubringen. Die Illustration dazu wurde von Herrn lz. (ludwigzeidler.de) erstellt. Diese Woche stammen die Wörter von Red Skies Over Paradise und lauten:

Monat,

fragwürdig,

gehen.

Da das hier ja ein Hundeblog ist, habe ich es mir zur zusätzlichen Bedingung gemacht, dass auch das Wort Hund vorkommt. Sonst würde der Text ja gar nicht hierher passen.

Ich muss zugeben, dass ich keine Erfahrungen mit Kurzgeschichten habe. Und dass die Anzahl der Sätze (und nicht der Wörter) beschränkt ist, ist für mich eine Herausforderung. Ich mag nämlich kurze Sätze. Manche Leute können Sätze schreiben, die sich mal eben über mehrere Zeilen schlängeln, in denen es von Kommata und Konjunktionen nur so wimmelt, ohne dass der Eindruck erweckt wird, hier sollte mal irgendwo ein Punkt stehen, doch zu diesen Leuten gehöre ich nicht, wie man merkt. Also trotzdem hier mein Versuch:

Es ging darum, zu gehen. Das Wohin war gleichgültig. Sie hatte versucht, es ihnen zu erklären. Hier schienen alle das gleiche Rezept zum Glücklichsein zu befolgen, Ehe und Arbeit, Haus und Auto, zwei Kinder und ein Hund. Das Ganze erschien ihr fragwürdig, geradezu lächerlich. Als ob das Glück ein Linseneintopf wäre. Mit jedem verstrichenen Monat war es stärker geworden, dieses Gefühl, es nicht mehr aushalten zu können. „Ich komme wieder“, hatte sie ihnen gesagt. Früher hatte sie nie gut lügen können. Sie wusste nicht mehr, wann sich das geändert hatte.

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The Mystery Blogger Award

Wir freuen uns wahnsinnig, für den Mystery Blogger Award nominiert worden zu sein. Lieben Dank an Sandra von Dreipunktecharlie, deren Beitrag ihr hier lesen könnt.

Als Erstes die Regeln, die von den englischsprachigen Initiatoren übernommen sind:

About The Mystery Blogger Award

This is an award for amazing bloggers with ingenious posts. Their blog not only captivates, it inspires and motivates. They are one of the best out there, and they deserve every recognition they get. This award is also for bloggers who find fun and inspiration in blogging and they do it with so much love and passion.

Okoto Enigma is the creator of the award. To motivate the Blogger please do visit her blog.

The Rules of the Award

  • Put the award logo/image on your blog.
  • List the rules.
  • Thank whoever nominated you and provide a link to their blog.
  • Mention the creator of the award and provide a link as well.
  • Tell your readers 3 things about yourself.
  • You have to nominate 10 – 20 people.
  • Notify your nominees by commenting on their blog.
  • Ask your nominees any 5 questions of your choice; with one weird or funny question (specify)
  • Share a link to your best post(s).

Als erstes also drei Dinge über uns:

  1. Das einzige Obst, das Mia mag, sind Äpfel.
  2. Das einzige Obst, das Kalle mag, sind Birnen.
  3. Ich mag jedes Obst, ausgenommen Grapefruit (sauer und bitter), Quitten (nur bitter) und Granatapfel (wie Trauben mit Kernen, nur ohne Trauben).

Und nun die Fragen, die Sandra uns gestellt hat:

Was glaubst Du, haben Du und ich gemeinsam (außer Bloggen)?

Die Liebe zu unseren Hunden auf jeden Fall. Wir haben beide zwei Hunde aus dem Tierschutz, eine ältere und eher eigenständige Hündin und einen jüngeren, anlehnungsbedürftigen Rüden. Charlie und Kalle sind jeweils nicht ganz das, was wir erwartet hatten, aber vermutlich genau das, was wir brauchen. Außerdem hast du geschrieben, dass du am liebsten immer alles richtig machen möchtest. Das geht mir auch so. Und deine Texte lese ich zum Teil deshalb so gerne, weil wir uns wohl über ähnliche Dinge Gedanken machen.

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Wie lautet der Titel des letzten Buchs, das Du gelesen hast?

Momentan lese ich „Nachtzug nach Lissabon“ von Pascal Mercier.

Deine größte Schwäche ist…?

Schwierige Frage. Nicht weil mir keine einfällt, sondern weil die Auswahl nicht ganz klein ist und ich nicht sicher bin, was davon die größte ist. Ich entscheide mich mal für folgende: Ich denke und plane zu viel. Das führt einerseits dazu, dass ich zu wenig rede. Ist nicht so einfach, aus dem Chaos in meinem Kopf allgemeinverständliche Sätze zu formen. Andererseits regt es mich dadurch auf, wenn Dinge nicht nach Plan laufen. Insbesondere wenn andere nicht planen oder sich nicht an gemeinsame Pläne halten.

Ronja Räubertochter oder Aschenputtel – welche Figur wärest Du im Märchen?

Obwohl ein Teil von mir gerne Ronja Räubertochter wäre, passt das Aschenputtel vermutlich besser zu mir. Ich bin eher eine Träumerin, zu brav und zurückhaltend. Statt in die Welt zu ziehen, bleibe ich dann zuhause, rede mit den Tauben und warte auf die gute Fee. 😉

Dein peinlichster Moment des Jahres 2017 ist…?

Nun ist das Jahr 2017 ja noch nicht vorbei. Wenn ich jetzt einen peinlichsten Moment küre, passiert morgen garantiert etwas noch Peinlicheres. 🙂 Ein möglicher Kandidat ist aber das Maulkorbtraining mit Kalle. Nach etwa einem Jahr Training ist er endlich so weit, ein paar Minuten mit Maulkorb spazieren gehen zu können. (Alles Unbekannte, das irgendwie an ihm befestigt ist, versetzt ihn in hellste Panik.) Bei unserer ersten Hundebegegnung mit Maulkorb bin ich mehr auf Kalle und Korb konzentriert als auf den anderen Hund. So etwas rächt sich bei Kalle sofort. Er explodiert so heftig wie schon lange nicht mehr. Die Leute gehen auf Abstand. Es sieht aus, als wäre ich mit einer Kampfmaschine von Hund unterwegs. Eigentlich ist der ganz lieb. Ich sage es nicht.

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Und nun geht es ans Nominieren. Zehn bis zwanzig sind ja ganz schön viele und Sandra hat schon einige nominiert. Ich habe mich also einfach mal entschlossen, eine Reihe von Blogs zu nominieren, die ich toll finde, unabhängig davon, wie bekannt diese sind. Deshalb sind einige dabei, die schon mehrere Awards hatten. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr trotzdem mitmacht. Es ist ja auch kein Liebster Award. 😉 Natürlich besteht aber keine Verpflichtung. Damit sich niemand benachteiligt fühlt, zähle ich sie mal in umgekehrt alphabetischer Reihenfolge auf (und hoffe, dass ich niemanden vergessen habe, der auch gerne nominiert worden wäre):

Wohlstandshund

Unser Hund Mia

Pfotenfreunde

Monstermeute und Zeuchs

Moe and me

Kaya Bordercorgi

Julie and Bonnie

Indianermädchen und Wildfang

Hundhoch3

Hundetage & Hundstage

Familienbande

Der fantastische Bud

Blickpunkt – Die Freiheit des Denkens

Unsere Fragen:

Wenn dein zehnjähriges Ich dein heutiges Leben sähe, was würde es sagen? Wäre es zufrieden mit dir?

Das Gruseligste auf dieser Erde ist… ?

Du bekommst eine Reise zu einem Ort deiner Wahl geschenkt. Inklusive Hin- und Rückteleportation, sodass die Mitnahme deines Hundes/deiner Hunde kein Problem ist. Wohin geht es?

Was ist das größte Rätsel deines Lebens?

Wie nennt man bei euch das, was vom Apfel übrig bleibt?

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???
Schließlich soll ich meine besten Posts verlinken. Finde ich schwierig zu beurteilen. Ich zeige euch einfach mal diejenigen, die am meisten gelesen wurden:

Klientin allein unterwegs

Trick: Humpeln

Hundeliebe: So war das eigentlich nicht geplant

Trick: Aufräumen

Nachdem die letzte Trickanleitung doch einige Leser hatte, geht es nun weiter mit den Tricks. Dieser hier ist nicht allzu schwierig zu erlernen und sehr nützlich. Was gibt es Schöneres, als nach Hause zu kommen, festzustellen, dass die Hunde den Papierkorb ausgeräumt und den Inhalt im Wohnzimmer verteilt haben, sich auf die Couch zu setzen, „Aufräumen“ zu singen und zuzuschauen, wie sie das Chaos wieder beseitigen?

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Sehr praktisch
Du benötigst ein Spielzeug, das dein Hund gut greifen kann, eine Kiste und Leckerchen. Letztere sollten für deinen Hund so attraktiv sein, dass er das Spielzeug dafür fallen lässt. Wenn dein Hund apportieren kann, solltest du das entsprechende Signal hier nicht verwenden. Ich zumindest möchte, dass meine Hunde beim Apportieren vor mir sitzen und das Spielzeug festhalten, bis ich es nehme. Hier sollen sie etwas anderes tun. Was tut dein Hund, wenn du das Spielzeug ohne zusätzliches Signal wirfst? (Wenn dein Hund aus gesundheitlichen Gründen nicht rennen und abrupt stoppen soll, kannst du das Spielzeug natürlich auch legen, anstatt es zu werfen, und ihn an der Leine führen, falls er trotzdem hinrennt.)

Er bringt es zu mir zurück.

Optimal, setze dich neben die Kiste auf den Boden.

Er nimmt es auf und bringt es zu seinem Körbchen oder an einen anderen sicheren Ort.

Nimm die Kiste und stelle sie an die Stelle, zu der dein Hund läuft.

Er spielt alleine mit dem Spielzeug.

Platziere die Kiste so, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit daran vorbei läuft. Du kannst das Spielzeug in eine Raumecke werfen, sodass die Möglichkeiten anderer Wege begrenzt sind.

Er nimmt es und frisst es an Ort und Stelle auf.

Hm. Nimm ein unkaputtbares Spielzeug und überlasse es deinem Hund so lange, bis es ihm langweilig wird. Dann gehe zum nächsten Punkt.

Er interessiert sich nicht dafür.

Gehe mit ihm zum Spielzeug. Belohne zuerst Interesse, dann Berührung mit der Schnauze, dann Aufnehmen, Tragen. Animiere deinen Hund, dir zu folgen und gehe mit ihm zur Kiste.

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Am Ende soll das Spielzeug in der Kiste landen
Wie auch immer, nun sollte dein Hund sich samt Spielzeug grob in Richtung Kiste bewegen.

  1. Ziehe in Gedanken einen Kreis um die Kiste. Sobald der Hund den Kreis betritt: Bestätigung und Belohnung. Um das Leckerchen zu fressen, muss der Hund das Spielzeug notwendigerweise fallen lassen. Betritt der Hund den Kreis nicht, solltest du ihn größer wählen (den Kreis, nicht den Hund).
  2. Wirf das Spielzeug erneut und wiederhole das Ganze einige Male.
  3. Verkleinere den Kreis langsam. Wenn (und nur wenn) sich sein Kopf innerhalb des Kreises befindet, bevor er das Spielzeug fallen lässt, belohnst du deinen Hund. Wähle den Radius immer so, dass dein Hund in mindestens 80% der Versuche Erfolg hat.
  4. Schließlich bestätigst du nur noch, wenn sich Schnauze und Spielzeug direkt über der Kiste befinden. Um das Futter zu fressen, lässt dein Hund das Spielzeug fallen, sodass es hoffentlich in der Kiste landet. Übe dies so lange, bis es sicher klappt.

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    Fast
  5. Nun kannst du die Bestätigung langsam hinauszögern, sodass dein Hund erst das Spielzeug in die Kiste fallen lässt und danach belohnt wird.
  6. Zeit, ein Signal einzuführen.
  7. Das Gelernte wird generalisiert und eventuelle Hilfen werden abgebaut. Solltest du deinen Hund bisher begleitet haben, bleibst du nun schrittweise zurück. Variiere in kleinen Schritten die Position der Kiste, deine Position, die Art des Spielzeugs und der Kiste. Bitte nicht alles auf einmal, sondern nacheinander.

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    Geschafft
  8. Schließlich kannst du verschiedene Objekte auslegen und nacheinander aufräumen lassen. Es muss nicht nur Hundespielzeug sein, wobei du natürlich keine Gegenstände verwenden darfst, die dein Hund verschlucken oder an denen er sich verletzen könnte.
  9. Fertig ist deine persönliche Haushaltshilfe!

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September: Zwischen Alpen und Hadronen

Gute Tat des Monats: Im Allgäuurlaub jeden Tag mit den Hunden wandern gegangen. Auch wenn es kalt war und geregnet hat. Dieser Urlaub gehörte den Hunden. So als Ausgleich für die böse Tat.

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Obwohl natürlich gemeinsames Dösen auch nicht zu unterschätzen ist.
Böse Tat des Monats: Ohne die Hündchen verreist. Schon ein leicht schlechtes Gewissen gehabt. Aber da war diese Konferenz, die Gelegenheit, Physiker aus aller Welt zu treffen, Neues zu lernen. Eigene Ergebnisse vorzustellen, auch wenn ich mich mit meiner Bachelorarbeit zwischen all den Forschungsprojekten zuerst ein wenig fehl am Platz fühlte. Und eine Reise in eine schöne Stadt bezahlt zu bekommen. Also habe ich es gewagt. Die beiden sehr vermisst. Dafür war das Wiedersehen um so schöner.

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Eingang zu meiner ersten Konferenz: Hadron 2017. 
Rätsel des Monats: Wie wandert man am besten mit angeleintem Hund bei Regen? Schleppleine und Schirm lassen sich nicht gleichzeitig halten. Flexileine mag ich nicht. Kurze Leine mag Kalle nicht. Kapuze schränkt Sichtfeld ein und dämpft Geräusche, mag ich nicht. Dann lieber nass werden. Vielleicht kaufe ich mir einen Regenhut. Damit würde ich zwar komisch aussehen, wäre aber praktisch.

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Vorsichtshalber an der Leine. Nicht dass er auf die Idee kommt, den senkrechten Weg zu nehmen.
Erkenntnis des Monats: Kalle auf Augenhöhe zu fotografieren ist nicht einfach. Sobald ich in die Hocke gehe, setzt er sich neben mich. Natürlich mit dem Rücken zu mir. Das minimiert die Wahrscheinlichkeit eines Überraschungsangriffs durch die Anderen. Allerdings auch die Wahrscheinlichkeit eines schönen Fotos.

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So nicht.
Sitz. Und Bleib. BLEEIIIB.

Jo fein! Geht doch.

Dummheit des Monats: Sonst geht es hier ja um meine eigene Dummheit. Dieses Mal kann ich es nicht lassen, über die Dummheit anderer zu meckern. Wahlergebnisse. AfD drittstärkste Partei. Leute, denkt doch mal ein kleines bisschen darüber nach, wen ihr da wählt.

Verrücktheit des Monats: Wasserfälle besichtigt. Zumindest in Kalles Augen eine ziemliche Verrücktheit. Die sind laut und nass und warum sollte man sich da freiwillig in die Nähe begeben?

Buch des Monats: „Hartmann und der böse Wolf“ von Michael Frey Dodillet. Ich liebe die Krawallmausbücher. Dieses Mal ein Krimi. Kann er auch.

Begegnungen des Monats: Alle Physiker, die ich in Salamanca kennen lernen durfte. War ein begegnungsreicher Monat.

Glücksmomente des Monats: Sonnenschein, Wiesen und Berge.

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Glücklich.
Wiedersehen mit den Hunden.

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Angekommen

Päuschen

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Eigentlich wollte ich mich hier ja schon vor ein paar Tagen in eine kleine Blogpause verabschieden. Aufgrund einer kaputten Festplatte und Kann-ich-meine-Daten-retten-Stress (so was kommt ja immer im ungünstigsten Moment) jetzt ein bisschen verspätet: Den restlichen Monat werde ich hier nichts mehr schreiben. Was werde ich stattdessen tun?

Nun, ich werde im Urlaub sein und mit den Hunden im Allgäu wandern. Dabei vermutlich relativ nass werden. Trotzdem Spaß haben.

Ich werde für ein paar Tage auf einer Konferenz in Salamanca (Spanien) sein. Ohne vierbeinige Begleitung. Es ist das erste Mal, dass ich ohne Kalle verreise, und ich bin ein wenig nervös. Aber er bleibt ja nicht bei Fremden, sondern bei meiner Mutter. Er kennt und mag sie, war schon oft dort. Hat sogar mal zusammen mit mir dort gewohnt. Also kein Grund zur Beunruhigung. Sage ich mir immer wieder.

Hier geht es dann im Oktober weiter. Bis dahin habt eine schöne Zeit und nehmt euch vor den Anderen in Acht!