Blitzlichtding 2017

1.1: Die Nacht ist überstanden. Der Morgen gehört der Stille. Niemand außer uns scheint so früh auf zu sein.

5.2. : Zwei schöne Hunde. Aber dann die Frage nach der Rasse. Leichte Enttäuschung, die ich nicht verstehe. Nächstes Mal sage ich, es sei eine Designerrasse. Huferrier? Terschäfsky? Schätersky!

16.3. : Bachelorarbeit abgegeben, letzte Prüfung. Freiheit!

24.3. : Cool, wir schreiben ein Paper. Kleiner Nachteil: Freiheit schon wieder zu Ende.

9.4. : Okay, ich habe es getan. Blog erstellt, ersten Beitrag veröffentlicht. Egal, liest ohnehin niemand.

10.4. : Oh je, ich glaube, meine Texte sind ganz schrecklich. Ich lösche das lieber wieder.

10.4., später : Es hat doch schon jemand gelesen. Das Fellmonsterchen scheint die Texte gut zu finden. Ich lasse sie doch stehen.

13.4. : Die Zweite, die meinen Blog entdeckt, ist Stephie von The Pell-Mell Pack. Sie wird die fleißigste Kommentatorin hier bleiben, dicht gefolgt von Sabine von Einfach Socke. (Wie machen die beiden das? Neben ihren eigenen wundervollen und sicher nicht unaufwändigen Blogs, Hunden und Beruf lesen und kommentieren sie die Blogs von uns allen. Entweder hat ihr Tag mehr Stunden als meiner oder sie sind besser organisiert als ich. Eines von beidem.)

28.4. : Schreibe ich einen Monatsrückblick? Das ist irgendwie langweilig, so viel Besonderes erleben wir gar nicht. Außer… ich mache es ein bisschen anders. Ich denke an den Rückblick in dem Film „Marley und ich“. „Mit Marley an den Strand gegangen“ – ja, so ähnlich…

3.5.: Klientin allein unterwegs. Es wird mit 406 Aufrufen unser meistgelesener Beitrag. Auch andere Hunde scheinen die Problematik abwesender Klienten zu kennen.

21.7.: Vorlesungsende. Sehr viel Zeit liegt vor uns, die wir lernend und dösend Seite an Seite verbringen werden – natürlich unterbrochen von vielen Spaziergängen.

16.9.: Urlaub. Bachrauschen, Glockenläuten, Heuduft, Ausblick auf die Alpen. Wo gehen wir morgen wandern?

17.9.: Mia blüht auf. Die Sorge, das Wandern könne ihr zu viel sein, ist unbegründet.

23.9.: Sei brav, Kalle, ja? Eine Woche ist nicht lang. Lass den Hund nebenan am Leben. Und gib keine Kriegserklärungen ohne mein Einverständnis ab.

24.9. : Ich fliege. Seltsam leicht, ganz ohne Hunde.

24.9., später : Die Straßen von Salamanca sind leer. Ich vermisse meinen Bodyguard.

30.9. : Hundetänze, Gruppenknuddeln, endlich wieder vereint.

3.10. : Zeit für die Hunde und mich. Einer von mehreren gemeinsamen Ausflügen in dieser Woche. Es müsste viel öfter so sein.

16.10.: Und schon beginnen die Vorlesungen wieder. Achtes Semester, wie schnell das geht.

23.11.: Ich glaube, die Hunde haben den Trick Nachmachen verstanden. Ich mache einen Trick vor (Umrunden, Dreh, Platz, Touch oder Aufräumen) und sie machen es auf das Signal „Mach nach“ + Handzeichen tatsächlich nach.

25.11.: Sie haben es doch nicht verstanden. Es funktioniert nur, wenn ich in dem Moment, in dem ich das Signal gebe, an die richtige Übung denke. Habe ich mich hingelegt, stelle mir aber im Moment des Signals eine Drehung vor, drehen sich die Hunde. Wie schaffe ich es, keine unbewussten Signale zu geben?

10.12.: Schnee!!! Kurzer, steiler Abhang. Hochklettern, hinsetzen, runterschlittern. Wie Kindheit, nur schöner, weil zuhause niemand wartet und schimpft, dass man zu lange weg war und ganz nass ist und sich erkälten wird.

30.12.: Jahreskurzausschnittsrückblick? Momentaufnahmensammlung? Blitzlicht…ding!

 

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6 Kommentare zu „Blitzlichtding 2017“

  1. Was für ein cooler Jahresrückblick…. Ich lese gerne bei Dir und muss -von meinem Naturell- immer meinen Senf zu allem geben.

    Ich blogge seit fünf Jahren, schreibe nur private Geschichten, ich bearbeite meine Bilder nicht und ich bin nicht bei Facebook und Instagram ….

    Also Routine, einfache Themen, ein Kompromiss bei der Qualität sowie ein ruhiges Social Media Leben ermöglichen mir das tägliche Bloggen und Kommentieren….

    Rutscht gut ins neue Jahr und alles Gute für 2018…

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

    Gefällt 1 Person

    1. Also keine Zeitzauber, das beruhigt mich ja. 😉 Ich selbst denke immer viel zu viel darüber nach, was ich schreibe. Blogeinträge verbringen immer Tage bis Wochen in meinem Kopf, bevor ich sie überhaupt aufschreibe, und dann noch mal einige Zeit als Entwurf, bevor ich sie veröffentliche. Und auch bei Kommentaren überlege ich vorher lange. Vielleicht schaffe ich 2018 ein bisschen mehr Spontanität. 🙂

      Kommt auch gut (und möglichst ruhig) ins neue Jahr!

      Liebe Grüße,
      Nora mit Mia und Kalle

      Gefällt mir

    1. Liebe Stephie,
      das freut mich ja sehr, dass du meine Beiträge gerne liest. 🙂
      Und dass du keinen Zeitumkehrer hast auch. Die waren das Einzige, was mich am dritten Band so ein bisschen gestört hat. Sie verletzen die Kausalität! Und dann macht nichts mehr Sinn! Nichts! 😉
      Herzliche Grüße,
      Nora

      Gefällt 1 Person

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