Der Hund, den ich brauche

Eva (Undercover-Labrador) hat zu einer Blogparade aufgerufen. „Jeder bekommt den Hund, den er braucht. Welchen habt ihr bekommen?“

Kalle ist mein Seelenhund. Ein Hund, wie ich ihn nie wollte. Ein Hund, wie ich ihn brauche.

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Kalle macht das Leben kompliziert. Hunde findet er doof. Menschen findet er doof. Katzen findet er doof. Bäume sind okay. Außer es weht Wind und sie bewegen sich. Dann sind sie auch doof.

Man kann mit ihm schön wandern. Ansonsten kann man wenig unternehmen, da man immer auf Menschen/Hunde/… trifft. Ihn mal irgendwohin mitnehmen? Einen Ausflug machen, etwas Neues erleben? Sehr schwierig. Früher habe ich mich gefreut, auf Spaziergängen anderen Hunden und ihren Menschen zu begegnen. Seit Kalles Einzug ist das vorbei. Meine Mutter bezeichnet ihn liebevoll als „Kontaktekiller“.

Kalle ist nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Er ist mehr, als mir je erträumt hätte.

Wenn mich jemand nach meinen Gründen zu leben fragen würde, wäre Kalle der erste, der mir einfällt. (Gefolgt von Physik und Erdbeerkuchen.) Er ist für mich das Wichtigste auf dieser Welt. „Es ist nur ein Hund“, höre ich. Er ist ganz eindeutig ein Hund. Aber das „Nur“ verstehe ich nicht.

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Ich werde nicht versuchen, unsere Verbindung zu beschreiben. Daran könnte ich nur scheitern. Ich werde nur versuchen zu erklären, warum er der Hund ist, den ich brauche:

Weil er Vertrauen in mich hat, wo ich an mir zweifle.

Weil er handelt, wo ich nur denke.

Weil er wütend wird, wo ich resigniere.

Weil er Lebensfreude ausstrahlt, wenn alles grau ist.

Weil er Gedanken liest und dauerschmust, weil er bei aller Angst und Wut so voller Liebe und Freude ist, wie man es nur sein kann.

Weil er das Leben ernst nimmt und herrlich albern sein kann.

Weil er das mutigste Wesen dieser Welt ist und mich mit seinem Leben beschützen würde.

Weil er unperfekt und voller Fehler ist und mir erlaubt, ebenso zu sein.

Wie schaffe ich es, das alles in ein Wort zu fassen?

Lebensfunkellachendgewitterseelenverwandterschmuse-kriegerherzensfliegendfeuerfarbenflauscheohrenhund.

Oder: Kalle.

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Das Miale darf natürlich auch nicht in Vergessenheit geraten. Sie ist mein Sonnenhund, weil sie Sommer, Sonne und Wärme liebt und es auch in ihrem Inneren (fast) immer hell, warm und freundlich aussieht. (Nur wenn das Essen nicht pünktlich serviert wird, ziehen Wolken auf.) Hier habe ich bereits einen ausführlichen Artikel über sie geschrieben.

Die Physikerin und die Telepathie

Ich bin Physikerin. Wissenschaftlerin.  Also fast bald eine richtige. Verfechterin von Logik und Vernunft. Um es mal ein wenig dramatisch auszudrücken. Ich sehe nicht die gesamte Welt in Formeln und Mathematik. Aber wenn ich Formeln und Mathematik sehe, sehe ich die gesamte Welt. Und jetzt werden Sie mich auslachen. Ich kommuniziere nämlich in Gedanken mit meinen Hunden. Und das funktioniert hervorragend. Wenn Sie ein kritischer Mensch sind (was ja etwas Gutes ist), werden Sie mir möglicherweise nicht glauben. Bitte bewahren Sie sich Ihre Skepsis. Aber probieren Sie es aus.

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Ein Blick sagt mehr als Worte

Zuerst habe ich natürlich auch nichts davon gehalten. So ein Humbug. Esoterisches Geschwafel. Tierkommunikation, aha. Selbst wenn so etwas bei manchen Leuten funktionieren sollte, bei mir auf keinen Fall. Weil ich nämlich nicht daran glaube. Weil ich nicht willensstark bin. Nicht intuitiv begabt. Was man für so etwas halt alles sein müsste. Aber ich bin auch neugierig. Also ziemlich. Auch wenn ich mich deshalb auf Albernheiten einlassen muss. Daher wage ich einen Versuch.

Spaziergang. Meine Hunde laufen vor mir. Ich konzentriere mich. Schaue einen Hund an. Denke mit aller Kraft: „Bleib stehen!!!“ Er steht. Schaut mich überrascht an. Ich denke: „Es hat geklappt. Es hat wirklich geklappt! War das jetzt Zufall? Vielleicht sollte ich…“ Sein Blick wirkt jetzt irritiert. Eine Spur genervt? Er läuft weiter. In der nächsten Zeit probiere ich es immer mal wieder. Einmal bitte ich Kalle gedanklich, auf mich zu warten, weil er zu weit vorausgelaufen ist. Im nächsten Moment weiß ich, dass er bis zum nächsten Schatten weiterlaufen und erst dort warten möchte. Ich bin einverstanden, und er tut es. Manchmal funktioniert die gedankliche Kommunikation aber auch nicht. Die Regel scheint zu sein, dass ich mit höherer Wahrscheinlichkeit Erfolg habe, je weniger ich darüber nachdenke. Aber dann ist die Erfolgsquote signifikant höher, als es durch statistische Schwankungen möglich sein sollte. (Da ich nicht ständig mit Papier und Stift herumlaufen und Protokoll führen wollte, habe ich diese Statistik im Kopf erstellt. Da passieren leicht Fehler. Also nageln Sie mich bitte nicht auf diesem Ergebnis fest.)

Ich stelle fest, dass es schon vor Beginn dieses Experiments Gelegenheiten gab, in denen meine Hunde meine Gedanken zu lesen schienen. Und zwar immer dann, wenn wir zusammen einer Bedrohung von außen entgegenstehen. So chaotisch mein kleines Rudel auch manchmal ist, wenn es darauf ankommt, kann ich mich hundertprozentig auf die beiden verlassen. Einmal werden wir von einem anderen Hund angegriffen. Der Fremde stürzt sich auf meine Mia, wirft sie auf den Rücken und hackt wild knurrend mit den Zähnen auf ihre Kehle ein. (Zum Glück hat er sich nicht verbissen, das hätte sonst übel ausgehen können…). Die Kleine ist vor Schreck erstarrt. Ich packe den Angreifer mit beiden Händen am Nackenfell (ein Halsband gibt es nicht) und zerre ihn von ihr weg. Das Knurren hört auf. Der Blick des Hundes trifft meinen. Hart, stechend und eiskalt. Ich denke, jetzt könnte ich dringend Hilfe gebrauchen. Mit dramatischem Knurren wirft Kalle sich zwischen uns. (Er war geflohen, als er den Fremden auf uns zurennen sah. Als wir nicht nachkamen, muss er zurückgekommen sein.) Fast höre ich die Fanfaren im Hintergrund, als der Held den Angreifer in die Flucht schlägt. Ich bin beeindruckt von so viel Entschlossenheit in dem kleinen Kerl. Als der Fremde davonrennt, setzt Kalle ihm nach. „Lass ihn gehen, ich bin froh, wenn er weg ist“, denke ich. Kalle macht auf dem Absatz kehrt und kommt zu mir zurück. Dass er sich die Gelegenheit, etwas zu hetzen (egal ob es ein Beutetier, ein anderer Hund oder ein sich bewegender Gegenstand ist), entgehen lässt, ist alles andere als üblich.

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Dieses Bild steht in keinerlei Zusammenhang mit dem Text…

An einem anderen Tag kommt ein grollender Herdenschutzhund auf uns zugewalzt. Da ich eine gewaltsame Auseinandersetzung natürlich in jedem Fall vermeiden möchte, halte ich meinen Bodyguard Kalle zurück. Und bitte in Gedanken meine Diplomatin Mia, sich darum zu kümmern. Sie stellt sich vor uns und schaut den Entgegenkommenden mit hochgezogenen Lefzen an. Der wird tatsächlich langsamer und beginnt am Boden zu schnüffeln. Sie geht auf ihn zu und die beiden nehmen vorsichtig Kontakt auf. Offenbar wird dem Herdenschutzhund klar, dass wir keine Bedrohung darstellen. Also wendet er sich ab und lässt uns vorbeigehen.

In diesen wie auch in vielen anderen Fällen scheinen die Hunde zu wissen, was ich von ihnen möchte. Ohne dass ich es ihnen bewusst durch Laute oder Gesten mitteilen muss. Seit meinem Experiment nutze ich das auch im Alltag. Um mitzuteilen, dass meine Hunde auf mich warten sollen. Zu mir kommen sollen. Leider zu Hause bleiben müssen, aber ich komme bald wieder. (Sobald ich das denke, drehen sich meine erwartungsvoll im Flur stehenden Hunde um und gehen schlafen.) Und, ganz wichtig, ich „höre“ auf die Anwort der Hunde und kann so viel besser Rücksicht auf ihre Meinungen und Wünsche nehmen. Dadurch sind sie entgegenkommender. Wenn ich trotzdem etwas von ihnen verlange, das sie nicht möchten, wissen sie, dass es wichtig ist.

Ich bin sicher, dass es eine wissenschaftliche Erklärung für dieses Phänomen gibt. Nicht weil die Wissenschaft universell wäre. Sondern weil sie sich der Wirklichkeit anpasst. Egal wie seltsam die Wirklichkeit auch sein mag. Wie genau diese Gedankenübertragung funktioniert, kann ich nicht sagen. Die wahrscheinlichste Erklärung ist meiner Meinung nach eine Mischung aus unbewusst abgegebenen und wahrgenommen visuellen Signalen, geruchlicher Wahrnehmung und Intuition, die auf Erfahrung beruht. Wie meine Hunde das aber wahrnehmen, wenn sie beispielsweise zehn Meter vor mir laufen und geradeaus schauen, kann ich nicht sagen. Vielleicht ist da „mehr“. Vielleicht auch nicht. Was ich allerdings nicht glaube, ist, dass irgendwelche Tierkommunikatoren nur durch ein Foto Kontakt zu weit entfernten Tieren aufnehmen können. Halte ich für unmöglich. (Andererseits hielt Einstein die Quantenmechanik für unmöglich – aber siehe da…) Sie brauchen aber auch keine Tierkommunikatoren. Weil Sie selbst mit Ihrem Hund in Gedanken sprechen können. Ich bin mir sicher. Versuchen Sie es einfach.

Heimatorte

Andrea von Anwolf hat zur Blogparade mit dem Thema „Heimatorte“ aufgerufen. Da mache ich gerne mit! Dabei habe ich beschlossen, den Begriff „Ort“ recht weit aufzufassen. Für diesen Artikel sei der Begriff „Heimatort“ als ein Raum (physisch, geistig, seelisch, abstrakt, mathematisch(?),…) definiert, der in mir ein Gefühl von Verbundenheit, Vertrautheit, Geborgenheit und Wärme auslöst.

Meine physische Heimat liegt in der Nähe von Frankfurt am Main, außerhalb des Stadtgebiets. Die Landschaft ist gewöhnlich, unspektakulär und wunderschön. Wenn ich an Heimat denke, dann denke ich an Streuobstwiesen. Der süße Geruch nach Apfelblüten, der im Laufe des Jahres in den sauren, grünen Duft der noch unreifen Äpfel übergeht, dann immer voller und reifer, schließlich matschig und vergoren wird, ehe er im Winter einfriert. An Kalle gelehnt im Graß sitzen und atmen. Die Kaninchenspuren im Tau verfolgen. Im Herbst Äpfel und Zwetschgen und Brombeeren direkt vom Baum oder Strauch essen. Wissen, wo der beste Ort ist, um morgens Rehe zu beobachten. Wo die Vögel nisten, Wespen jagen und Bienen trinken. Wo man ungestört ist und spürt, dass man auf diese Welt gehört, genau hier hin.

Meine Mutter besitzt eine kleine Wohnung in den Allgäuer Alpen. Dort habe ich die meisten Urlaube meiner Kindheit verbracht. Auch dieser Ort ist für mich zur Heimat geworden. Der Geruch nach Klarheit, Kälte und Kuh, nach Wasser und Heu. Die Linie der Berge, die man vom Balkon aus sieht. Das Rauschen des Bachs neben dem Haus. Wandern und zurückkehren. Jedes Jahr hat sich etwas verändert. Und doch ist alles vertraut.

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Auch hier gehören wir hin

Und ich habe noch an vielen weiteren Orten Heimat gefunden: In Mittelerde und Westeros, in Hogwarts, in Zamonien und Glennkill. Im Vatikan des neunten Jahrhunderts, in der Dubliner Mordkomission, in Osten Ard. In Monsea und in der Baker Street in London. Meine Bücher sind meine Vertrauten und Tröster, voller Erinnerungen an gemeinsame Zeit. Jedes ein kleines, nicht-bellendes Stück Heimat für unterwegs, eine Tür nach Hause in eine andere Welt.

Falls das schon seltsam ist, so wird es jetzt noch merkwürdiger. Denn ich fühle mich auch im Hilbertraum heimisch, im Minkowskiraum und im Fockraum. Wo Vektoren und Spinoren leben und man sich vor Vernichtungsoperatoren in Acht nehmen muss. Wo seltsame und wundervolle Dinge geschehen. Die Physik wird mir immer vertrauter, ich bewege mich zwischen Gleichungen wie zwischen den Bäumen in meinem Lieblingswald.

Während ich das hier schreibe, wird mir bewusst, dass auch die Uni bereits ein bisschen zu meiner Heimat geworden ist. Ich liebe die Atmosphäre des Lernes, die Versprechung von neuen Erkenntnissen, die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen. Wenn ich zu Semesterbeginn an die Uni zurückkehre, stellt sich auch hier dieses Gefühl des Nach-Hause-Kommens ein.

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Hund+Physik+Sofa+Rentiersocken=Heimat

Das Wichtigste zum Schluss. Meine Heimat sind meine Hunde. Die flauschigen Stellen hinter den Ohren, das lange, dichte Fell am Hals, die Seidenhaare an den Bäuchlein. Die nassen, kalten Schnauzen und warmen, trockenen Pfoten. Der gemütliche Duft, der mit der am Bauch erwärmten Luft aufsteigt, wenn ein Hund sich neben mir auf den Rücken dreht. Das alles erfüllt mich Wärme und der erstaunlichen Gewissheit, dass wir zusammen gehören. Wenn wir zeitweilig getrennt waren, haben Kalle und ich ein Begrüßungsritual. Er drückt seine Stirn an meinen Bauch, ich lege meinen Kopf an seine Schulter. So verharren wir und atmen die Gegenwart des anderen tief in uns ein. Dann bin ich zu Hause.

Ein Fünftel der Welt

Ein Rascheln im Gebüsch. Ein großes Tier, dem Geräusch nach zu urteilen. Auch die Hunde haben es bemerkt. Zu mir. Ruhe, Wachsamkeit. Ich spähe durch das dichte Geäst und versuche etwas zu erkennen. Vergeblich. Ein Wildschwein? Es soll hier einige geben. Ich höre einen Ast brechen. Also muss es ein kräftiges Tier sein. Bestimmt ist es ein Wildschwein! Das kann gefährlich werden. Schnell weg von hier. Sicherheitshalber aber erst einmal die Hunde anleinen. Ich werfe einen Blick auf meinen Bodyguard, der sich neben mir aufgebaut hat. Der offenbar versucht, mir etwas mitzuteilen. Entspannung, fragend. Witternd hebt er seine Nase. Unwillkürlich ahme ich ihn nach. Und muss plötzlich lachen. Entspannung, danke, weiter. Es riecht ganz eindeutig und unzweifelhaft nach Kuh. (Wie die in das Gebüsch gekommen ist? – Keine Ahnung. Von der anderen Seite, vermutlich.)

Warum bin ich selbst nicht darauf gekommen, meine Nase zu benutzen? Ganz selbstverständlich habe ich Seh- und Hörsinn genutzt, um Informationen zu sammeln. Warum nicht den Geruchssinn? Was müssen meine Hunde von mir denken, wenn ich vollkommen – da, wir haben nicht einmal ein eigenes Wort dafür – „geruchsblind“ durch das Leben gehe? (Der Fachausdruck für „Geruchsblindheit“ lautet übrigens Anosmie. Das zugehörige Adjektiv wäre dann wohl anosmisch, dieses findet sich jedoch nicht im Duden.) Freiwillig verzichte ich im Alltag auf einen Sinn. Damit verpasse ich doch quasi ein Fünftel der Welt!

In der nächsten Zeit achte ich darauf, meine Nase bewusst einzusetzen. Ich rieche einen fremden Hund hinter einer Ecke, noch bevor ich ihn höre. Um herauszufinden, ob meine Schwester zu Hause ist, prüfe ich die Luft im Flur. Und nehme eindeutig ihren individuellen Geruch wahr, der jedem Mensch zu eigen ist. Sind diese Schuhe aus echtem Leder? Ein kurzer Geruchstest verrät es, die aufwendige Suche nach Etiketten bleibt mir erspart. (Die Dame dort drüben schaut mich seltsam an. Eine Nicht-Riechende. Die Arme.) Im Supermarkt suche ich die Schokolade. Immer der Nase nach? Für meine Hunde wäre das ein Kinderspiel. Ich schaffe es nicht, den spezifischen Schokoladengeruch aus dem Chaos herauszufiltern. Na ja, alles hat eben seine Grenzen.

Trotzdem: Der Geruchssinn ist wahnsinning nützlich und bei uns längst nicht so unterentwickelt, wie ich glaubte. Er hat diese stiefmütterliche Behandlung nicht verdient! Es zählt ja auch nicht nur der praktische Nutzen. Denken Sie an die Schönheit, die uns entgeht. Wie viele Namen von Malern/Architekten/Designern, von Musikern und Köchen kennen Sie? Und wie viele von Parfümeuren? Überhaupt, die meisten Parfüme – wenn das Musik wäre, wäre es Heavy Metal! So  intensiv wie möglich. Wenn man es mag, schön. Ich persönlich finde es aufdringlich und penetrant. Wo ist die klassische Musik der Düfte? Der Duft von Regen auf warmer, staubiger Erde: lebendig, würzig, nach Hitze und Frische und Neubeginn. Das Mäulchen eines Welpen: süßlich, milchig, ein wenig herb, nach Schlaf und Geborgenheit und Vertrauen. Frischgefallener Schnee: zart, fragil, geheimnisvoll, nach Kälte und Erstarrung. Eine Hundepfote: erdig, sämig, malzig, nach Staub und Abenteuer und Unterwegs-Sein. Ob man diese Düfte wohl in Flaschen abfüllen könnte? Jeder Parfümeur sei an dieser Stelle herzlich eingeladen, ein solches Parfüm zu kreieren. Ich würde es auf der Stelle kaufen. Nur wäre ich damit möglicherweise die Einzige…

Nutzen wir doch unsere Nase bewusster. Die Welt der Gerüche ist vielschichtig und facettenreich, voller neuer, großartiger Erfahrungen. Falls Sie jetzt neugierig geworden sind, gibt Ihnen Ihr Hund sicher eine Einführung in diese Welt. Denn es ist die seine.